Donnerstag, 1. Juni 2017

Alltag oder so was ähnliches

Nach 9 Monaten oder 8 1/2 Monaten, schleicht sich langsam etwas alltägliches ein. Oder vielleicht auch nur ein Rhythmus, der sich meist wöchentlich zu wiederholen scheint... Zwischendurch natürlich immer wieder bespickt mit Sachen, die nicht so funktionieren, wie man sich das vorstellt oder spontan gemacht werden müssen.
Zwischen diesen unbeständigen Dingen, die manchmal meine Tage füllen, gehen wir Montags, Dienstags, Freitags und Samstags in zwei lokale Schulen und geben dort Englischunterricht. Das klappt zum Teil ganz gut, manchmal hat man aber auf Grund des Unterschiedes zwischen Klassengröße und Klassenraumgröße, keine andere Wahl, als mit 40 Jungs ein Spiel zu spielen, um sie möglichst leise zu bekommen. Dann steht man in einem viel zu kleinen Raum mit viel, viel zu vielen Schülern und spielt Galgenraten, einfach, weil "richtiger" Unterricht nicht wirklich möglich ist. Aber dann, wenn die Klassen Feiertags bedingt sehr klein sind, kann man wiederum auf die einzelnen Schüler und ihre Problemchen eingehen.
Irgendwie ganz interessant. Aber auch anstrengend. Und dann, gerade nach einer überfüllten und nervigen Klasse fragt man sich mal wieder öfter, warum man das eigentlich macht und was der Sinn dahinter ist. So sehr wie mich diese Frage auch aufregt, bin ich trotzdem froh, dass ich mich und meine Arbeitsweise nach wie vor hinterfrage und zu verbessern probiere.

Und sonst so? Gerade die letzten zwei/drei Monate haben wir sehr viel Officearbeit gemacht. Wobei Caterina kleinere Reports zu den verschiedenen Arbeitsbereichen gemacht hat und ich mich an den Annual Report 2015/16 gesetzt habe. Die kleinen Reports sind besonders sinnvoll, wenn (internationale) Gäste kommen oder irgendeine Veranstaltung ansteht. Gerade da die meisten unserer Mitarbeiter eher zu viel Arbeit  als zu wenig Arbeit haben, können wir ihnen das Reportschreiben abnehmen. Obwohl auch das nicht wirklich einfach ist. Gerade, wenn die Ansprechpartner und vor allem unsere Chefin eher wenig erreichbar oder da ist.
Aber wenn man sich damit rumgeschlagen hat, lernt man ganz gut, einer Sache so lange hinterherzusein, bis sie fertig ist. Oder man die richtigen Informationen hat.
Eine unglaublich nervenaufreibende Sache für mich, besonders wenn die Reportvorlage zig verschiedene Schriftarten, -größen, usw. und etliche, komisch zugeschnittene Fotos enthält. Da darf man sich dann auch noch durchkämpfen. Der Report für 2016/17 ist glücklicherweise so, dass ich ihn ganz von Anfang an machen darf, so dass ich hoffentlich ganz entspannt da durch komme ;)
Und dann gab es so Aktionen, wie das digitale Erfassen von Artisancards, ein Programm von der indischen Regierung, die den Sariarbeitern/Saribestickern sozusagen eine ID-Card ausstellen wollen. Die ist speziell für Sariartisans, mit der sie dann zum Beispiel ein Bankaccount eröffnen können usw. NOSKK hat die Anträge stapelweise entgegengenommen, da besonders in unserem District (Howrah) Sariwork als Handwerk am größten ist. So saßen wir dann ein paar Tage da und haben Papieranträge in Exceltabellen übertragen und dabei gehofft, ja keinen Fehler zu machen. Sonst wäre die ganze Arbeit umsonst. Anstrengend aber auch lustig, besonders da der Kopf irgendwann ganz, ganz komisch wird :D

Ja, sonst haben die Klassen, die wir im Projekt haben, mal mehr, mal weniger funktioniert, aber das kennt man ja schon. Manchmal ein bisschen traurig, aber dafür hat sich unser Freundeskreis mehr und mehr gefestigt. Auch mit den Lehrern aus den Schulen ist man endlich über das normale Smalltalkgerede hinaus und man kann sich ganz gut über die Kultur- und Religionsunterschiede austauschen. Was einfach echt interessant ist.
Genau, so haben wir dann ein bisschen vor uns hingelebt, aber schnell war auch klar, dass wir wieder Urlaub gebrauchen könnten und haben uns dann Mitte Mai auf den Weg nach Rajasthan gemacht.
Aber darüber werde ich dann ausführlich im nächsten Blogeintrag berichten, das Erlebte würde den Rahmen des Alltags in allen Facetten sprengen.
Schaut einfach nocheinmal die nächsten Tage vorbei und freut euch auf eine Menge Fotos :D


Alles Liebe,
von eurer Emmy

Mittwoch, 22. März 2017

Happy Holi und so weiter

Manchmal kommen mir 20 Tage wie eine Ewigkeit vor.
Soviel passiert und ich verliere mehr und mehr den Überblick, über das was passiert ist und was noch passieren wird.
Mit meiner Organisation haben wir den International Women´s Day gefeiert, zweimal, einmal am 8. März und einmal am 18.3.;)
Warum? Naja, das erste Mal hat der Ableger von NOSKK in Kasia Bagan, also in Kolkatat zu sich eingeladen, das zweite Mal war dann hier auf dem Dorf ein großes Programm.
Und wir? Wir haben so gut wie möglich mitgeholfen und ich persönlich habe probiert, soviel wie möglich von den Reden auf Bengali zu verstehen wir möglich:)
Womit wir bei einer zweiten Sache wären, die mich beschäftigt, das Bengalilernen. Ich lerne, nach wie vor, da ich es toll fände, am Ende eine kleine Dankesrede auf Bengali zu halten, aber ich bin halt auch nur noch 4 1/2 Monate da.... Dank des frühen Ablaufdatums meines Visums...
Aber dadurch ist vielleicht auch manchmal die kleine Faulheit zu verstehen, dass ich nicht unbedingt die ganze Zeit mit Bengalilernen verbringen möchte.

Außerdem fokussiert sich meine Gehirnaktivität gerade auf den Annual Report 2015-16, der mich manchmal ein bisschen auffrisst, worunter besonders Caterina zu leiden hat.... Das tut mir sehr leid!
Nebenbei laufen die Klassen ganz gut und ja, es macht irgendwie alles Spaß, aber wir werden auch gucken, dass wir demnächst wieder ein größeres Projekt starten. Warum? Weil sowas echt Spaß macht und gerade die Kinder sind oftmals total begeistert irgendwas zu machen. Wir wollen uns ja nicht nur durch die Officearbeit einbringen, zumal dadurch manchmal die Arbeit mit den Klassen ein bisschen links liegen bleibt.
Und wir haben gerade ein sehr volles Haus, was irgendwie echt schön ist, auch wenn es mit Sairadi und Caterina auch wunderbar ist:)
Zwei Praktikantinnen, die in Kolkata social work studieren, sind seit Anfang März für einen Monat da und am Montagabend kam die "lawyerin", die jeden Monat das Rehnumaprogramm für einige Tage unterstützt. Außerdem haben wir nun seit Dienstag einen männlichen Praktikanten im Nebenhaus wohnen, der ebenfalls für einen Monat die Arbeit von NOSKK verfolgen möchte.
Gerade mit den letzteren beiden ist es sehr sehr witzig und echt unterhaltsam. Man kann sich ganz einfach in gutem Englisch unterhalten und über unglaublich viele spannende Dinge reden.
Und das hat uns gefehlt. Also Caterina und mir. Wir sitzen ja nun schon seit sieben Monaten aufeinander und man kann viele Sachen nur aus zwei Blickwinkeln diskutieren, einfach weil wir nur zwei Personen sind;)

Aber auch mit einer anderen Gruppe von jungen Inderinnen und Indern haben wir ganz gut Kontakt, die wir über unsere Chefin Rahimadi kennengelernt haben. Sie arbeiten in oder für den Rotaract Club in Kolkata und sind total engagiert, was soziale Tätigkeiten angeht und dabei unglaublich lieb und süß. Und es ist irgendwie so einfach und unkompliziert, mit ihnen Zeit zu verbringen. 
Erst haben wir sie begleitet, als sie ein Altersheim und ein Kinderheim an Holi besucht haben und gestern haben wir uns dann in Kolkata getroffen, um ohne Arbeit und Holifarbe ein bisschen Zeit miteinander zu verbringen:)

Und damit wären wir auch schon bei der Holifeierei. Holi ist das größte hinduistische Fest, das sogenannte Frühlingsfest. das mit vielen Farben gefeiert wird, da Farben das Schönste seien, was es gäbe.
Den einen Tag haben wir mit Mou verbracht, einer Mitarbeiterin von uns, welche Hindu ist und begeistert war, uns dabei zu haben. Wir waren sozusagen in der Straße wo ihre ganze Verwandschaft wohnt und gemeinsam mit anderen gleichaltrigen Verwandten und Freundinnen sind wir mit einem Teller voll Holifarbe von Haus zu Haus gegangen. Es ist Brauch, dass man sich sozusagen von den Älteren "segnen" lässt, indem man erst ihre Füße und Gesicht mit Holifarbe "bestreicht" und dabei Happy Holi sagt und im Gegenzug wird man von ihnen "beglückwünscht", mit dem gleichen Ritual. Aber wichtig ist, dass Ältere niemals die Farbe auf den Füßen der Jüngeren "auftragen! würden, das wäre ihrem Achtungsstand nicht angemessen.
Ist das verständlich? Ich hoffe schon;)
Und dann wurde getanzt, sich gegenseitig mit Holifarbe eingeschmiert und sehr, sehr gut gegessen. Aber davor gab es sozusagen eine Grundaufreinigung, da die Farbe wirklich überall hängen bleibt. Ich habe die Gelegenheit ergriffen, einen recht sauberen Teich vor mir zu haben und bin ein bisschen "geschwommen". 
Da hat sich ein langer Traum für mich erfüllt, da wir nach wie vor kein wirkliches Schwimmbad in Kolkata oder Umgebung gefunden haben, wo man hingehen könnte.
Und den zweiten Tag, wo Holi bei uns gefeiert wird, haben wir dann mit den Rotaract-Club-Mitgliedern verbracht.
Das Holifest dauert unterschiedlich lang und wird unterschiedlich groß gefeiert. Von Muslimen natürlich eher weniger, obwohl es heutzutage viele junge Menschen aller Glaubensrichtungen in Großstädten zusammen feiern. Es kann von 2 bis 10 Tage dauern, aber es lohnt sich echt.
Überall ist Farbe und alle sind gut gelaunt und noch freundlicher als sowieso schon.

Und damit komme ich auch schon zum Ende meines Berichtes und hänge noch ein paar Bilder an, die bei der einen oder anderen Gelegenheit entstanden sind;)
Ach und wer Interesse und Facebook hat, besucht doch bitte mal die Facebookseite von NOSKK: www.facebook.com/nariosishukalyankendra, das wäre toll und würde mich sehr freuen!!:)

Unser neuer Lieblingsplatz, Raj´s Spanish Cafe, ist ein guter Platz zum "fighten";)

 Ein Selfie darf natürlich nie fehlen;)

Hapy Holi:)

Beauty and the Beast, ein sehr süßer Film mit einem Selfie in einem Selfie;)

Ein Besuch in einem Jain-Tempel endet in viel Regen und Gelächter:)
(Zwei ehemalige Helgo-Voluntäre und der Neue;))

Busy Girl:D


Holifarben :)

Der Eco-Park in Kolkata erinnert eher an Karibikinseln....

Smile because its Holi;)

Great special Breakfast:)

Zum Internationalen Women´s Day werden Luftballons mit Hoffnungen und Wünschen in den Himmel entlassen:)

Da holt man nur schnell den Scooty (Roller), um nach einem gemeinsamen Marktbesuch die beiden nach Hause zu fahren und zuhause findet man dann das eine oder andere Foto:P

Ein großer Wunsch geht mit einem eigenen Anzug in Erfüllung:)

Am Ende der Feierlichkeiten zum Internationalen Women´s Day:)

Die Rotaract-Mitglieder gaben uns und Rahimadi ein Zertifikat... Und ich probierte ein paar nette Worte in Bengali zu sagen, aber mir ist nur "dhonobad" (=Danke) eingefallen und natürlich was in Englisch;)

Donnerstag, 2. März 2017

Darjeeling

´Cause I´m leaving on a bus stand,
Quite sure when I´ll be back again,
Oh love to love to go...

Mit dem bevorstehenden Besuch von Caterinas Vater und ihrer gemeinsamen Fahrt nach Kerala, war für mich klar, dass ich mich selbst auch auf Reisen begeben würde. Von Anfang an war klar, dass ich gerne die Berge sehen würde und ich entschied mich so, nach Darjeeling zufahren, was immer noch in West Bengalen liegt, allerdings im obersten Zipfel, recht nah an der Grenze zu Sikkim.
Am Samstag ging es dann los, mit dem Nachtbus von Kolkata nach Siliguri, da es weder mit dem Zug, noch mit dem Fernbus eine Direktverbindung nach Darjeeling gibt.

Der Busstand in Kolkata

Nach einigem Hin und Her mit den Bussen, zwischendurch einem defekten Bus, kam ich dann gegen Vormittag in Siliguri an und fand auch gleich einen Jeep, der mich in die Berge, nach Darjeeling bringen würde.
Auf Straßen, ähnlich wie die in den Bergen Italiens ging es dann ungefähr 50km und einige Höhenmeter in die Höhe, Richtung Darjeeling. Es war zwar oftmals sehr nebelig und/oder wolkig, aber ich wusste recht schnell, dass ich mir den richtigen Platz ausgesucht hatte.
Die Menschen haben eine ganz andere Mentalität, als ich sie bisher in Indien erlebt habe und so wurde jeder Spaziergang oder Ausflug zu einer wahren Freude für mich.
Auch die Kleidung war ganz ganz anders. Es war zum einen noch recht kalt, weshalb Jacke und Mütze meist auf dem Kleidungsplan standen, aber die Bewohner von Darjeeling und Umgebung hatten nicht die typische indische Kleidung an, sondern trugen ganz normal Jeans, Tshirts und alles andere "westliche". Deshalb landeten meine Salmar Kamez ganz schnell im Rucksack und wurden erst in Kolkata wieder ausgepackt. Und nicht, weil ich sie nicht mag oder so, aber es ist komisch indischer gekleidet zu sein, als Inder selbst;)

Keine Kleidung, dafür aber ein Bootrestaurant, welches gerade renoviert wurde, ansonsten aber sehr, sehr guten Kaffee haben soll;)

Und ganz plötzlich war ich alleine und konnte sieben Tage lang machen, was ich wollte. Das war toll und langsam auch wieder nötig. Gut manchmal war es auch ein bisschen einsam, aber in meinem Lieblingsrestaurant habe ich gerade beim Frühstücken Touristen getroffen, mit denen ich mich ganz gut über verschiedene Sachen austauschen konnte. Und auch mit den Einheimischen habe ich das eine oder andere ganz interessante Gespräch geführt.
Als ich zwischendurch einmal ein paar Kinder gezeichnet habe, als diese auf einem Baum rumgeklettert sind, haben sie irgendwann angefangen, mir über die Schulter zu schauen und zu diskutieren, wer wer ist. Unglaublich süß und ganz begeistert wollten sie dann auch was malen und so hatte ich plötzlich eine Traube von jüngeren Kindern um mich.
An einem anderen Nachmittag haben sich zu der Gruppe zwei Jugendliche gesellt, die sich anfangs nicht getraut hatten, mich anzusprechen. Und daraus hat sich ein sehr schöner Abend entwickelt. Es war ein bisschen kalt, da wir auf dem Chowrasta Market auf Treppenstufen saßen und es einfach ein ganzes Stückchen kälter als in Kolkata ist. Aber mit einem guten Gespräch werden die Gedanken an Kältegefühle in den Fingern ganz schnell vertrieben.





Und ansonsten? Ansonsten bin ich die Straßen und Gassen Darjeelings hoch und runter gelaufen und habe probiert, mir einen groben Überblick über alles zu verschaffen. Das hat ganz gut geklappt, auch wenn ich am Ende immernoch nicht ganz Darjeeling gesehen habe. Dafür war ich in dem "Himalayan Tibet Museum", habe den Zoo und das "Himalayan Mountaineering Instute Darjeeling" angeschaut und die eine oder andere Stunde dort verbracht. Natürlich durfte ein Parkbesuch nicht fehlen und der eine oder andere Gang über eine Teeplantage.
Einen Tag habe ich mir ein Motorrad geliehen, um damit die Gegend rund um Darjeeling zu erkunden und ein bisschen das Kurvenfahren zu üben;)
Aber das und das am Berg das Motorrad zustarten, sollte ich vielleicht noch ein bisschen üben, damit ich in einem Fluss die Kurven nehmen kann und den ganzen Verkehr nicht komplett aufhalte...;)


Darjeeling vom Nightingale Park aus:)


Die Wolken senken sich....


Getting around on the bike:)

 Eine wunderbare Straße mit einem wunderschönen Motorrad:)

Die Schönheit:)


Der Weg zu einer Teeplantage, rechts und links sind jeweils große Teefelder


Meine Zimmeraussicht auf Darjeeling


Ein roter Panda im Zoo:)

Leider nur schwererkennbare Teeplantagen:)

Darjeeling erstreckt sich sehr weit in viele Richtungen;)

Ein Blick auf den Bahnhof Darjeelings, der ganze stolz ist der Himalayan Toytrain, mit dem man von Kurseong rund 30km bis nach Darjeeling fahren kann.

Für mich war der Urlaub eine wunderbare Sache. Zur richtigen Zeit konnte ich ein bisschen Zeit allein verbringen und die sogar im Bett, ohne mich auf irgendeine Art und Weise für etwas anderes zuständig zu fühlen. Das war toll, natürlich könnte ich meinen freien Tag auch bei NOSKK im Bett verbringen, aber ich wäre halt trotzdem noch da. Und dadurch bei irgendwas auch auf Abruf da.....
Ich wäre gerne noch richtig gewandert, allerdings habe ich mich davor nicht allzu sehr informiert und eigentlich alle Routen musste man mit einem Guide machen. Und um 3Uhr morgens aufzustehen, um später den Sonnenaufgang vom Tiger Hill aus zu sehen, habe ich leider ständig verpasst. Entweder war schon von Darjeeling aus die Sicht zu schlecht, oder ich hab einfach verschlafen.
Ich würde gerne nochmal in die Umgebung um Darjeeling reisen, aber weiß noch nicht genau wann und wie, da ich auch nur noch weniger als 6 Monate habe...
Aber in den Monaten kann ja noch viel passieren und wird es auch. Und darauf freue ich mich und versuche, das Beste draus zu machen. Und mal sehen, ob ich auch noch Besuch bekomme oder nicht.... Und welche Orte Caterina und ich gemeinsam besuchen werden.

"Der verborgene Sinn alles Reisens ist es, Heimweh zu haben." 
Erich Kästner

Dienstag, 14. Februar 2017

ONE BILLION RISING

"1 in 3 women across the planet will be beaten or raped during her lifetime. That’s ONE BILLION WOMEN AND GIRLS. EveryFebruary, we rise – in hundreds of countries across the world – to show our localcommunities and the world what one billion looks like and shine a light on the rampant impunity andinjustice that survivors most often face. We rise through dance to express joy and community and and celebrate the fact that we have not been defeated by this violence. We rise to show we are determined to create a new kind of consciousness – one where violence will be resisted until it is unthinkable.
THIS YEAR, WE ARE RISING IN SOLIDARITY AGAINST THE EXPLOITATION OF WOMEN."

Bevor ich nach Indien kam, hatte ich zwar schon von One Billion Rising (OBR) gehört, aber mich erst stärker damit beschäftigt, als Caterinas Mutter zu Besuch kam und fragte, ob NOSKK auch ein Programm zum One Billion Rising Tag hat. Gestartet hat die Idee mit einer Kampagne am 14.02.2012, ein Jahr später, am Valentinstag 2013 kamen Millionen von Menschen aus der ganzen Welt zusammen und zelebrierten unglaublich groß den Tag gegen Gewalt an Frauen.
Seit dem wird jedes Jahr in allen größeren und auch einigen kleineren Städten überall auf der Welt gemeinsam gefeiert und besonders getanzt. Der Tanz "Break the chains" steht dabei immer mit auf dem Programm.
Unsere Chefin hatte ziemlich gut auf den Vorschlag reagiert, dass NOSKK auch an dem Programm teilnehmen und etwas organisieren sollte. Und den Kontakt zu den Organisatoren hergestellt. Die NGOs "Swayam" und "Azaad" planen größtenteils den One Billion Rising-Tag in Kolkata, weshalb diese für uns die nächsten Ansprechpartner wurden.
Letzte Woche haben wir an einem Preparationmeeting teilgenommen und  ich war begeistert, dass die beiden Hauptkoordinatorinnen besonders auf den pünktlichen Beginn des Meetings und des Programms heute im Auge hatten. Und auch sonst war für mich die Zusammenarbeit ziemlich toll, zumal Caterina und ich unsere Ideen und Gedanken sehr gut einbringen konnten. Nach einem Blick auf das Programm war für mich klar, dass ich besonders gerne das Facepainting übernehmen würde und das habe ich dann auch gemacht, nachdem der ganze Platz geschmückt und dekoriert war.
Neben dem TShirt mit dem OBR-Logo nehme ich alleine vom Set-up die Erfahrung mit, hier mal nicht mit einer besonderen Stellung bedacht zu werden, sondern einfach als eine der vielen Freiwilligen, die sich für das vormittagige Aufbauen gemeldet haben.

Von dem Programm selbst habe ich teilweise nicht ganz so viel mitbekommen, einfach weil ich ein Gesicht, Arm oder Hals nach dem anderen bemalt habe....
Aber ich hatte mal mehr oder weniger interessante und nette Leute vor mir sitzen, die sich alle begeistert haben bemalen lassen. Auch wenn ich am Ende und zwischendurch ein bisschen verrückt und müde von dem ganzen Bemalen geworden bin, hat es dennoch Spaß gemacht.
Und die Atmosphäre war einfach toll. Vergleichbar mit einer Sommerfeststimmung, aber die Programme, wie das Poster machen haben tolle Sachen hervorgebracht. 
Außerdem gab es auch auf der Bühne eine unmenge an Sachen, die gezeigt wurden.  Und die Sachen, die ich gesehen habe, waren super.
Caterina hat sich als erste bemalen lassen und mir dann die ersten, noch schüchternen Menschen geschickt und dann gaaanz viele Fotos gemacht.
Für mich wurde es besonders unvergesslich, als es langsam dunkel wurde und die Studenten des Bishop´s College, auf dessen Gelände das ganze stattfand, den Tanz "Break the Chains" als Flashmob gestartet haben und alle getanzt haben. Ob jetzt genau die Tanzschritte aus der Choreo oder nicht, war total egal. Es wurde getanzt, sich gefreut und neues ausprobiert. Neben dem Durchtanzen des eurythmischen Alphabets habe ich mit männlichen Indern getanzt. Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber bisher habe ich es immer nur erlebt, dass Männer/Jungs und Frauen/Mädchen nicht gemeinsam am gleichen Platz oder strickt getrennt tanzen.
Und plötzlich habe ich das Gefühl der totalen Zusammengehörigkeit bekommen. Hier haben sich Menschen versammelt, größtenteils Frauen, aber auch viele, viele Männer, die gegen Gewalt gegenüber Frauen auf die Straße gehen. Sie tanzen gemeinsam und tanzen verbindet.
Gerade wenn man sich die Berichte/Posts/etc. zu den unterschiedlichsten Städten anschaut, wird zu jeder Stadt ein kleiner oder großer Ausschnitt des "Break the Chains"- Tanzes gezeigt.
Ich weiß nicht genau, ob sich aus dem Geschriebenen ergibt, wie besonders der Tag für mich heute war. Und wie lange ich ihn in meinem Erinnerungen tragen werde. Aber ja, er gehört für mich zu den Top-Ten-Tagen bisher hier:)
Alles Liebe, eure Emmy:)

Die Tänzerinnen kamen zu Beginn dran:)

Die Secretary der South Indian Women´s Commision, eine tolle Frau!


Die Bühne mit Tänzen


 
Ein tolles Mädchen, welche auch bei NOSKK Tanzstunden für Mädchen gibt und zu wichtigen Themen ausdrucksstarke Tänze macht.

 Ohne Worte...

Postermaking

Tief in die Arbeit versunken;)

 Love, love, love

Sonntag, 5. Februar 2017

Mein Leben gerade



"I discovered there was a rhythm to the streets and beauty in the chaos..."


So, nachdem sich alles wieder ein bisschen eingelebt hat, vorallem die Tatsache für mich, dass ich nur noch etwa sechs Monate hier habe. Dank der überraschend schnellen Ausstellung meines Visas...
Aber was soll ich tun, als das Beste aus den nächsten Monaten rauszuholen:)

Mein Alltag wird oft und immer wieder gerne umgeschmissen, das heißt, dass wir auf der einen Seite Montag, Dienstag, Freitag und Samstag in zwei Schulen gehen, aber auch das ist nichts absolutes festes. Gestern war ich zum Beispiel nicht in der Schule, sondern habe meine Chefin auf ein Meeting begleitet, was sich vorallen mit den Goals 3, 4 und 5 der Sustainable Development Goals (SDGs) befasst hat. Also die Organisation, die hinter dem Meeting stand, arbeitet besonders für die Umsetzung der drei Goals.

Dort habe ich, wie schon so oft, wahnsinnig interessante Menschen, die ich zum Teil schon aus Delhi kannte, oder neu kennenlernen durfte. Leider ist meine Chefin recht oft auf solchen Meetings, weshalb sie dann auch sehr bald zum Aufbruch gedrängt hat. Danach haben wir der Internationalen Kolkata Bookfair einen Besuch abgestattet und mir ist plötzlich bewusst geworden, dass ich noch nie so wirklich nur mit meinen Mitarbeitern ohne Caterina unterwegs. Schön, aber irgendwie auch schräg, da Caterina und ich sonst 24/7 die Zeit miteinander verbringen.

Ansonsten haben wir nach wie vor mehr oder weniger die Klassen, die wir sozusagen von uns aus anbieten. Aber für die sollten wir wohl wieder ein bisschen mehr Werbung machen. Denn sonst ist es so wie heute, dass zwar 4-7 Klassenangebote offen sind, aber niemand erscheint...
Aber ich kann mich meist ganz gut auf meine Klasse um fünf verlassen, aber besonders deshalb, weil die fünf jungen Männer ihr Englisch verbessern wollen. Die der Leichtigkeithalber untereinander kein Englisch sprechen, sondern Bengali. Aber hey, Caterina und ich könnten auf jeden Fall mehr oder nur Englisch miteinander reden und auch mehr und mehr Bengali, aber Deutsch ist dann doch meistens einfach zu verlockend einfach.

Und wenn keine Klassen auf dem Programm stehen, lerne ich gerade sehr viel Bengali. Mir macht es gerade ziemlich viel Spaß und ich kann manchmal einzelne Wörter aus Gesprächen rausfiltern und ahnen, von welchem Verbstamm das konjugierte Verb abstammen könnte. Außerdem würde ich am Ende gerne ein Gespräch führen können, was über `Wie geht es dir?´ und `Wie heißt du?` hinausgeht.

Außerdem haben wir noch vor, ein kleines Werbevideo für NOSKK zu drehen und zu schneiden und auch die Fotos für die Website zu erneuern. Wobei gerade beim letzteren Caterinas Photoshopkenntnisse die meiste Arbeit erledigen werden, ich werde daneben sitzen und `gute`Ratschläge geben ;)
Auch wenn sich der Alltag stehts wieder ändern kann und wahrscheinlich auch noch wird, haben wir viele Aufgaben, neue und alte, die für mich persönlich ganz gut klingen. Auch wenn ich mit meinen eigenen Englischkenntnissen gerade hadere und deshalb die anderen Englischklassen eher Caterina zuschiebe.
Theoretisch ist geplant, dass wir bei einem Beautykurs am Samstag irgendwas unterrichten sollen. Ich glaube Mehendi malen (Henna), aber da weiß ich noch nicht genau, wann, wie und wo das stattfinden soll... Denn Samstags ist es hier alles andere als leer...

Ansonsten kann ich mich echt nicht beklagen. Außer vielleicht, dass mir ein Schwimmbad/See oder irgendwas wo man drin schwimmen kann, fehlt. Aber es gibt schlimmeres. 
Caterina kann nun Scootyfahren und so darf ich auf den vielzähligen Marktbesuchen hintendrauf sitzen und mich müde des Lebens freuen.


Kuchencreme im Gesicht gehört wohl zu jeder Geburtstagsparty dazu:)


Spaß mit den Mitarbeitern kann man eigentlich immer haben, oder ein Badmintonspiel am Abend...


Es gehört eigentlich in den letzten oder vorletzten Blogeintrag, aber es war einfach zu schön:)


Unser Hochzeitsgeschenk für eine befreundetete Mitarbeiterin war ein Tag mit viel Essen in Kolkata:)


Besagter Mitarbeiterin darf vor der Mehendibemalung der Hände noch schnell telefonieren, ich esse mal wieder...


Leider nicht unsere eigenen Saris, aber wir können nun erklären, wie unser nächster Sari aussehen sollte:)


Brüderchen, komm hau dich mit mir....:)


Sonntag, 15. Januar 2017

Hyderabad in 6 Tagen, Kolkata ein Leben lang

In einem lauschigen Plätzchen, der sich die Abhaya Waldorf School nennt, in Hyderabad, erwachte meine Motivations und meine Anfangsenergie von Neuem.
Das Zwischenseminar fand in dieser Schule statt, die neben zwei weiteren Waldorfschulen zu den größeren in Hyderabad gehört, zwei kleinere gibt es auch noch.
In Kolkata ist eine Waldorfschule irgendwie unvorstellbar... Warum weiß ich auch nicht genau. 
Wahrscheinlich ist Kolkata zu chaotisch, zu laut und vieles mehr, als das dort eine zarte Blume ( die aufzubauende Schule) Bestand hätte. Für mich ist Kolkata perfekt, so wie es ist. Nagut,es könnte vielleicht ein paar mehr Sachen geben, die man machen kann, aber ansonsten ist diese Stadt echt toll.
Und ein zíemlicher Kontrast zu dem Gelände der Abhaya School.
So befanden sich schließlich 20 Freiwillige mit zwei Teamern in der Schule ein und wir Freiwilligen waren ganz begeistert von dem leckerem Brot und dem richtigen Käse, den unserer Seminarleiter mitgebracht hatte.
Das Essen war sowieso super!
Es gab immer in Küchenteam von uns, welches aber eigentlich nur morgens wirklich etwas tun musste, um das Frühstück vorzubereiten. Mittags und abends haben wir dann lediglich das Essen an die Essensstelle bringen müssen, da wir sehr, sehr gut und abwechslungsreich bekocht wurden.
Sogar am letzten Abend, für den wir selbstgemachte Pizza im zur Schule gehörigen Pizzaofen machen wollten, wurde nicht nur der Ofen schon angeheizt, sondern auch der Teig gemacht und der Belag (Gemüse) kleingeschnippelt.
Dadurch hatten wir mehr Zeit für Gespräche in größeren und kleineren Gruppen, zum Erarbeiten von gewissen Materialien (Mit kolonialen Grüßen) und um all das Aufzunehmen, was die anderen bisher erlebt und zu berichten hatten.
Alles in allem habe ich unglaublich viel mitgenommen. Zum einen neue Ideen, wie es für mich bei NOSKK weitergehen kann, ohne das ich geradewegs auf ein erneutes Tief zusteuere und zum anderen, durch die Erfahrungsberichte auch Lösungen für Probleme, die bisher noch nicht aufgetaucht sind und das hoffentlich auch nicht tun werden.

Ich hab so vieles überdacht und bemerkt, wie dankbar ich für meinen Platz bei NOSKK bin und besonders für die Menschen, denen ich hier begegne. Die mich/uns in ihre Arbeitsgemeinschaft aufnehmen und uns unglaublich viele Freiheiten geben, was die Arbeit betrifft. Und uns schon nach wenigen Tagen vermissen und uns mit leuchtenden Augen zurück begrüßen.

Wir müssen jetzt ein bisschen planen und gucken, wie es weitergehen wird und vor allem, wo die nächste Reise hingehen wird. Denn das hat das Zwischenseminat auch geweckt, zu reisen und vielleicht sogar die lieben Mitfreiwilligen zu besuchen oder zu treffen.

In diesem Sinne verabschiede ich mich wieder, ich verspürte nur das Bedürfnis ein wenig über das Seminar zu berichten;)

Freitag, 13. Januar 2017

Drei Menschen, zwei Motorräder und rund 400km

Das erste Mal Urlaub.
Na gut wohl eher eine kleine Schnapsidee, die theoretisch auch umsetzbar gewesen wäre, aber es ist ein bisschen naiv zu glauben, dass man nach 3 Stunden "Schlaf", einem zweistündigen Flug von Kolkata nach Hyderabad noch in der Lage ist, an einem Tag rund 400 Kilometer mit dem Motorrad zufahren.

Man sieht, wer die Begeistertere von uns beiden ist;)


Wir (Linus, Caterina und ich) wollten vor unserem Zwischenseminar in Hyderabad noch einen kleinen Urlaub in Hampi anhängen. Allerdings hat alles ein bisschen länger gedauert als gedacht, was das Motorradausleihen betrifft, und dann waren wir auch irgendwann recht müde. Wir waren zwar gerade erst außerhalb von Hyderabad aber haben die Weiterfahrt dann auf den nächsten Tag verschoben.

 


Mit zwei Royal Enfields ging es dann über einige sehr sehr gute und sehr sehr holprige Straßen nach Hampi, wobei Caterina als menschliches Navi fungierte, ohne welches Linus und ich, als Motorradführer, nicht ans Ziel gelangt wären.
Die Landschaft war unglaublich. Natürlich gab es Stellen mit besonders vielen Fabrikgeländen, an denen man nicht unbedingt vorbei muss, besonders wegen der "Speedbreakern" alle 100m.



Aber ansonsten war es unglaublich. Manchmal hatte ich fast das Gefühl, als würde ich durch ein anderes Land fahren, einfach weil ich Hügel oder Berge einfach nicht mehr gewohnt bin. Außerdem war es deutlich trockener als bei uns, weshalb wir häufig durch Landschaften mit viel Sand und großen Gesteinsbrocken fuhren. Schwer zu beschreiben und für mich manchmal auch ziemlich magisch und fast wie im Traum. Ein Weg, den es auf jeden Fall wert ist, gefahren zu werden. Trotz der guten Enfields tat mir irgendwann der Pops weh und ich war froh, als Caterina verkündete:
"Nur noch 33 Kilometer."
Gerade das letzte Stück war wunderbar zu fahren, die Straße schlängelte sich zwischen verschiedenen Bergen hindurch und durch die Dunkelheit konnte ich die immer wieder angeleuchtete Umgebung bewundern und die Kilometer flogen so dahin. Schließlich hatten wir alle die Stille Vermutung, dass wir vielleicht doch komplett falsch gefahren sind, da wir auf plötzlich an Tempeln vorbeifuhren und schließlich auf einem großen Platz vor einem solchen landeten. Schnell war klar, dass wir es doch geschafft hatten und uns endlich um eine Unterkunft kümmern konnten.
Hampi ist eine bei Touristen sehr beliebte Stadt und lebt größtenteils nur vom Tourismus, aber anders als Delhi sind die Bewohner unglaublich lieb und nett und offen. Sie haben ihre Freude an neuen Gesichtern, genauso auch an altbekannten natürlich.

Auf die Felsberge kann man klettern und die Aussicht genießen:)

Es ist ein perfekter Ort um einfach zu sein, man kann auf der einen Seite die netten Restaurants genießen und auf der anderen Seite die vielfältige Landschaft drumherum erkunden. Da Hampi eine alter Herrschaftssitz eines vergangenen Königreichs ist, werden viele alte Tempelanlagen gefunden und ausgegraben und dadurch wird wiederum der Tourismus gefördert.

Die Aussicht;)


Oder die;)

Genau vor dem Tempel kamen wir an.

Müde aber glücklich:)

Eine flinke Klettercata;)


Für mich persönlich waren diese 4 Tage wunderbar. Neben Strapazen und unschöneren Momenten, gab es viel Gelächter, neue Bekanntschaften mit Touristen und Indern gleichermaßen, welche häufig verwundert guckten, als ich meinen Helm absetzte und klar war, dass ich ein Mädchen bin UND Motorrad fahre. Die Sonnenstrahlen wurden nicht mehr durch den Smog gelindert und meine Handoberflächen bekamen einen Sonnenbrand. Aber hey ich würde es immer wieder genau so tun. Obwohl, ich würde mehr Zeit für den Weg einplanen und dann auch länger als nur einen ganzen Tag und zwei Nächte in Hampi bleiben:)


Wir wussten nicht so ganz, was in dem Fluss alles lebt, weshalb wir auf das Badengehen verzichteten.....
Für einen Tag gab es eindeutig zu viele schöne Sachen, die man in Hampi sehen sollte....


Zudem das Gefühl, früh morgens, in der Kälte aufzubrechen, durch ein erwachendes Land zu fahren, um nach so ziemlich genau 12 Stunden unterwegs sein, wieder in Hyderabad anzukommen.
Mit Chaipausen am Straßenrand mit Bananen und Toast hätte ich ewig unterwegs sein können.

  

Ich weiß nun natürlich nicht, ob ich dem Urlaub durch diesen Eintrag Tribut zahlen kann, aber wir sind heute erst aus Hyderabad wiedergekommen und ich muss mich noch ein bisschen dran gewöhnen, wieder hier zu sein. 

Die Gedanken sind überall und nirgendwo, der Kopf sowieso.

Zum Zwischenseminar kommt vielleicht noch etwas, vielleicht auch nicht, aber ich hänge noch ein paar Bilder von dem Mitarbeiterpicknick von NOSKK an, welches wir am 31.12.16 gehabt haben.



Zwei wunderbare Mitarbeiterinnen, von denen die linke bald heiraten wird...


"There will always be room in my house,
because there will always be a place in my heart for you."